+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
In jener Zeit
14 fassten die Pharisäer den Beschluss, Jesus umzubringen.
15 Als Jesus das erfuhr, ging er von dort weg. Viele folgten ihm, und er heilte alle Kranken.
16 Aber er verbot ihnen, in der Öffentlichkeit von ihm zu reden.
17 Auf diese Weise sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist:
18 Seht, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem ich Gefallen gefunden habe. Ich werde meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Völkern das Recht verkünden.
19 Er wird nicht zanken und nicht schreien, und man wird seine Stimme nicht auf den Straßen hören.
20 Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen, bis er dem Recht zum Sieg verholfen hat.
21 Und auf seinen Namen werden die Völker ihre Hoffnung setzen.
Die Menschen aller Zeiten haben immer versucht geeignete Stellen wo die Begegnung zwischen Menschheit und Gottheit stattfinden könnte, aufzubauen. Solche Stellen gelten auch als Ort der Gemeinschaft und der Begegnung unter den Menschen selbst. Diese beiden Ziele hat auch jede Kirche. Das Wort „Kirche“ übersetzt das Griechische „Ekklesia“, mit dem man sowohl das Gebäude als auch das Gottesvolk bezeichnet. Dies entspricht der alttestamentlichen Gemeinschaft der Gläubigen (qahal YHWH auf Hebräisch), versammelt um das Wort Gottes zu hören, Gott Opfer darzubringen und Liebe untereinander zu stiften. Um allen einen einladenden und bequemen Ort der Begegnung mit Gott und untereinander anzubieten, hat unsere Pfarre 2012-2013 die Innen – und Außenrenovierung unserer Pfarrkirche unternommen. Dass alle, die diese Kirche betreten, nicht nur die strahlende Schönheit unserer Kirche genießen, sondern auch, dass sie, durch die Begegnung mit Gott und mit den anderen in dieser Kirche, einen erneuerten Glauben, eine entflammende Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen erleben, wünscht von Herzen,
Dr. Moses Valentine Chukwujekwu, Pfarradministrator